Wer bin ich und was ist mein Ziel?

Dieser Blog ist mein eigenes, kleines Motivationsprojekt. Es dient dazu Ziele zu setzen und zu verwirklichen. Sei dabei auf dieser kleinen Reise und vielleicht lernen wir ja beide etwas dabei.

Wer bin ich?

Eine Frage, die natürlich naheliegend ist. Schließlich ist das ja mein Blog. Mein Name ist Christopher. Ich bin Jahrgang 1988 und wohne aktuell in Heppenheim. Einem kleinen Ort, der zwischen Mannheim und Darmstadt an der Bergstraße liegt. Beruflich bin ich in Mannheim als Projekt Manager in einer großen IT-Firma und betreue dort verschiedene Projekte für unsere Kunden. Privat habe ich eine langjährige Partnerin und einen kleinen Jack Russel Terrier.

Warum tue ich das?

So weit, so gut. Aber wieso nun dieses Blog? Ich trage mich seit einigen Jahren schon mit verschiedenen Zielen, die ich gerne angehen möchte. Doch ich muss zugeben, dass diese nicht richtig voran kommen.

Ziel Nummer Eins: Es ist so, dass mein Beruf ein klassischer Schreibtischjob ist. Ich verbringe entsprechend viel Zeit vor dem Computer. Mein Ziel ist es nun also, dass ich fitter sein möchte, mehr Sport machen und auch deutlich abnehmen möchte. Diese Themen bin ich auch bereits einmal angegangen. Habe mich beim Fitness-Studio angemeldet und auch ganz ordentliche Erfolge erzielt. Knapp 30 Kilo waren weg und ich fühlte mich wirklich gut. Allerdings hat eine persönliche Krise dann dazu geführt, dass ich das Ziel wieder aus den Augen verloren habe. Inzwischen sind wieder 15 Kilo zurückgekommen. Na toll!

Seitdem schiebe ich das Thema kontinuierlich vor mir her, oder sage mir „So, heute gehts los!“. Und dann? Naja, dann fange ich mal klein und nur für mich an. Man möchte sich ja nicht vor Freunden und Bekannten affig machen. Das funktioniert aber nur so lange, bis irgendetwas dazwischen kommt und ich das Thema wieder aufschiebe.

Heute zum Beispiel. Es ist der 28. Dezember 2019 und ich würde gerne nach den Feiertagen richtig durchstarten. Ihr wisst schon, gute Vorsätze für das neue Jahr. Also fangen wir mal direkt mit der Ernährung an. Ich habe dazu bereits vieles gelesen und weiß im Prinzip auch, wie man abnimmt und gesund lebt. Verzicht auf leere Kalorien zum Beispiel.

Aber dann kommt meine Freundin und meint „Lass uns zum Bäcker frühstücken gehen“. Okay, soweit noch kein Problem. Es ist bereits 11 Uhr und ein Brunch ist nicht verkehrt. Also Frühstück und Mittag zusammenlegen. Unser Bäcker hat Mischbrot mit Rührei belegt. Eine gute Eiweißquelle, die auch sättigt und genau in die „richtige“ Ernährung passt. Nun kommt sie aber und meint „was wäre mit den Croissants?“. Klingt lecker. Also los. Jeder eins…

Ihr wisst was ich meine, oder? Ein guter Vorsatz hält, wenn man ihn nur für sich formuliert, oft nicht lange. Meiner Freundin kann ich natürlich keinen Vorwurf machen. Sie hat eine ausgezeichnete Verbrennung und kann das ab. Außerdem weiß sie ja nichts von meinem Vorhaben! Daher nun dieser Ansatz um Ziele schriftlich zu fixieren. Ich halte euch auf dem Laufenden was es bringt. 😉

Wie ich meine Ziele angehe

Wie gesagt habe ich mich mit diesen Themen bereits hinreichend beschäftigt. Ich habe mir Motivation und Vorgehensweisen von vielen erfolgriechen Menschen zu Gemüte geführt. Primär über Bücher, Hörbücher und in Youtube Beiträgen. Sie haben tolle Ansätze, die allesamt erfolgversprechend klingen. Doch sie haben auch allesamt etwas gemeinsam. Ohne in die Aktion zu kommen wird das nie etwas. Und genau darum geht es hier. Wie geht man die Ziele an? Folgende Ideen habe ich für mich mitgenommen und möchte sie nun für meine Ziele konkretisieren:

  • Gesamtziele konkret benennen
  • Gesamtziele in Teilziele herunterbrechen
  • Teilziele müssen in einem überschaubaren Zeitrahmen erreichbar sein
  • Aus Teilzielen sollten sich konkrete Schritte ableiten lassen

Große Ziele vornehmen

Außerdem müssen all diese Faktoren SMART (Spezifisch, Messbar, Ansprechend, Realisierbar, Terminiert) sein. Das heißt, „ich möchte abnehmen“ ist hier ein schlechtes Beispiel. Besser wäre folgendes:

Ich möchte bis Ende 2020 30 Kilogramm Gewicht verlieren, damit ich mich in meiner Haut wohler fühle und die Energie für meine anderen Ziele habe.

Gehen wir die einzelnen Faktoren durch. Spezifisch, dieses Ziel gilt für mich. Messbar, ich möchte 30 Kilogramm los werden. Ansprechend / Aktivierend, damit ich mehr Energie habe und mich wohler fühle. Realisierbar, es handelt sich um ein Defizit, dass habe ich bereits einmal in einem Jahr geschafft. Terminiert, wir haben jetzt Ende 2019, also genau ein Jahr Zeit.

In kleine Ziele aufbrechen

Doch nun ist es so, dass dieses Ziel sehr groß ist und nur wenig Möglichkeit bietet dieses auch schnell und effizient zu prüfen. Wenn wir jetzt einen Monat rum haben und ich habe 2 Kilo geschafft, ist das dann gut oder schlecht? Also brechen wir das noch einmal in Teilziele herunter, die für mich konkreter werden. Ich halte Wochenziele für zu knapp und zu unkalkulierbar. Schließlich könnte in der Woche auch gerade das Sommerfest oder irgendein Geburtstag liegen, bei dem man einfach mehr trinkt. Also wäre vielleicht Monatsweise nicht schlecht. Wir haben ja insgesamt 12 Monate. Der Einfachheit halber könnte man nun die 30 Kilo in 12 Monate herunter brechen. Und so machen wir das jetzt auch. Das ergibt 3 Kilo pro Monat und wir bekommen folgende Tabelle:

DezJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
0369121518212427303336
Wenn wir einfach immer 3 Kilo erreichen.

Wir sehen schon, dass wir hiermit über das Ziel hinausschießen würden. Aber das macht nichts. Wir haben also eine gewisse Reserve, die wir dann z.B. für Urlaub oder einfach schwierige Monate heranziehen können. Doch die grundsätzlichen Ziele sind damit klar. Und wenn das Ziel bereits im Oktober erreicht wäre, wäre ich auch nicht böse. 😉

Und konkrete Maßnahmen bestimmen

Als nächstes stellt sich die Frage wie können wir das erreichen. Und vor allem, können wir noch detaillierter bestimmen, was wir machen wollen? Können wir vielleicht sogar auf einer täglichen Basis bewerten, ob wir uns unserem Ziel nähern? Das sollten wir. Denn nur so können wir uns täglich motivieren. Für mein Ziel mit dem Kampf gegen die Kilos habe ich dafür nun folgende Dauer-Maßnahmen überlegt, die ich über die gesamte Zeit einhalten will:

  • Fastfoot auf einmal die Woche reduzieren
  • Alkohol maximal einmal in der Woche
  • In der Firma nicht mehr essen gehen, sondern selbst mitbringen oder nur Brot kaufen
  • 2 Mal pro Woche zum Sport, besser 3 Mal

Für mich sind diese Themen gar nicht so einfach. Zum Beispiel bin ich vor 3 Jahren umgezogen und habe seitdem gar kein Fitnessstudio mehr. Ich habe bereits mehrfach versucht meine Freundin dazu zu motivieren, dass wir uns gemeinsam anmelden, aber ich denke, ich muss damit beginnen um überhaupt dem Ziel näher zu kommen.

Wir sehen schon daran, dass neben den dauerhaften Maßnahmen auch regelmäßig kleinere Ziele und direkte Maßnahmen dazu kommen, die ich ebenfalls notieren möchte. Also schriebe ich mir auf:

  • Ich werde mich noch vor Ende des Jahres 2019 im Fitnessstudio anmelden, damit es direkt losgehen kann.

Auch hier habe ich das Ziel wieder SMART gemacht und ein Commitment abgegeben. Ich werde das machen, bevor das Jahr zuende ist damit ich den Benefit habe.

Hindernisse reduzieren, Druck aufbauen

Das Studio, welches ich mir nun überlegt habe, liegt übrigens direkt im Ort und nahezu direkt auf meinem Heimweg. Ich hatte noch ein anderes im Blick, habe mich jedoch für dieses entschieden. Der Grund ist, dass ich hier keine Ausreden habe, um nicht zu gehen. Es mag albern klingen, doch um ein Ziel zu erreichen, sollte es eine Ausrede zu schwer wie möglich haben. Natürlich kann man das auch mit Disziplin erreichen. Doch davon werde ich noch genug brauchen und muss es mir daher nicht unnötig schwer machen.

Als zusätzliche Motivation ist das Studio relativ teuer. Ich hätte auch ein günstiges direkt auf dem Weg gehabt. Aber ich habe mich für teure entschieden. Der Grund ist einfach. Zum einen ist es nicht so überlaufen. Zum Anderen – und das ist der eigentliche wichtige Grund – ärgere ich mich schwarz, wenn ich zahle und dann nicht tranieren gehe! Ich will den Laden doch nicht sponsoren! Ich baue mir selbst also Druck auf um der Motivation einen zusätzlichen Schub zu geben.

Schließlich der letzte Schritt zum Motivations- bzw. zum Druckaufbau. Ich setze mir feste Termine, an denen ich immer trainieren werde. Sagen wir Sonntag und Mittwoch. Natürlich kann es bei meinem Job mal passieren, dass ich z.B. am Mittwoch beim Kunden bin. Doch dann muss ich eben am Donnerstag oder Dienstag gehen. Ich werde mir eine Checkliste machen, bei der ich genau das dokumentiere und für mich transparent mache, wenn ich nicht gehe. Natürlich dann auch den Grund. Diese Liste wird an den Kühlschrank gehangen und ist so immer sichtbar und ein Ansporn. Vielleicht ja auch für meine Freundin. 😉

SportMittwochSonntagZusatz
KW118 Uhr, 60 Min15 Uhr, 90 MinMo, 18 Uhr, 30 Min
KW2Dienstag, 18:30 Uhr, 45 Min14 Uhr, 60 Min
KW318:15 Uhr, 75 MinAUSGEFALLEN, KRANKFreitag, 17:30 Uhr, 45 Min
Ich mache mir eine kleine Tabelle, die z.B. so aussehen könnte.

Zusammenfassung

Ich damit wird klar, worauf ich raus will und wie ich das machen möchte. Für mich wichtig ist noch ein Punkt. Man sollte sich nicht mit zu vielen großen Zielen verrennen. Besser ist es, man setzt sich ein oder zwei Ziele, an denen man dann konkret arbeitet. Es sei denn natürlich, dass sich diese Ziele ergänzen. Bspw. könnte ein Ziel mehr Sport lauten, während das andere Ziel die gesunde Ernährung ist. Beides ergänzt sich und kann somit auch parallel betrieben werden. Es wäre natürlich auch möglich beides in ein Ziel zu packen. Doch selbst bei Zielen die sich ergänzen, würde ich auf jeden Fall dazu raten nicht zu viel anzupacken und gerade am Anfang erst einmal langsam zu machen. Nehmt daher nicht mehr als 3 Ziele auf einmal in Angriff. Und auch das nur, wenn sie nicht zuviel eurer Aufmerksamkeit gleichzeitig beanspruchen.

Ein Kommentar zu “Wer bin ich und was ist mein Ziel?

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