Gefüllte Veggi-Hack-Zucchini mit Tomatensoße

Süß und sauer, fruchtig und herzhaft, scharf und harmonisch. Wenn du die mediterrane Küche magst, solltest du dir dieses Rezept nicht entgehen lassen! Und da es nicht immer echtes Fleisch sein muss, habe ich für dieses Rezept eine vegane Variante aus dem Supermarkt probiert. Das Ergebnis wird euch umhauen. Selbst meine Freundin meinte überrascht „man schmeckt ja gar nicht, dass es kein richtiges Hack ist“. Genießt dieses kleine Stück Mittelmeer.

Zutaten für 2 Portionen

  • 250 g Hack (Bei mir Veggi, aber ihr könnt auch Rind nehmen)
  • 50 g Streukäse (z.B. Emmentaler)
  • 250 ml passierte Tomaten
  • 125 g Hirtenkäse (ist aus Kuhmilch, Schaftskäse geht genauso gut)
  • 2 große Zucchini
  • 2 Zwiebeln (bei mir eine Schalotte und eine rote Zweibel)
  • ein paar Cocktailtomaten
  • 1-2 Knoblauchzehen je nach Größe
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Limette
  • 1 Chili (wenn ihr es scharf mögt)
  • 6 EL Rapsöl
  • Salz und Pfeffer
  • Agaven-Dicksaft (oder Honig)

Für dieses Rezept habe ich diesmal etwas mehr Aufwand betrieben, doch die Grundzutaten sind gewohnt einfach. Wenn ihr kein Veggi-Hack mögt, könnt ihr stattdessen auch Rinderhackfleisch verwenden. Das weitere Prinzip ist identisch.

Grundsätzlich ist dieses Gericht flexibel. Wenn ihr also eine Zutat nicht mögt, lasst sie weg oder tauscht sie aus. Natürlich könnt ihr auch etwas anderes hinzufügen. Seit kreativ 😀

Vorputzen

Ich habe mir zunächst alle Zutaten geputzt und klein geschnitten. Das reduziert am Herd die Hektik und man kann es schön einzeln hinzu geben.

Die Scharlotten, den Knoblauch und die Chili habe ich in das gleiche Gefäß getan, da diese alle zusammen im nächsten Schritt verarbeitet werden.

Die Stiele der Petersilie benötigen grundsätzlich etwas mehr Hitze als die zarten Blättchen. Aus diesem Grund habe ich einzeln geschnitten und zum Hirtenkäse getan, die ebenfalls gemeinsam verarbeitet werden.

Schießlich habe die Zucchini mit einem Löffel ausgehölt. Das Fruchtfleisch konnte ich in dem Fall nicht verwenden, aber wer z.B. kein Hack mag, kann es klein schneiden und gemeinsam mit dem Käse verarbeiten.

Das Ergebnis sah bei mir nun so aus:

Tipp: Schneidet die Limette nicht längs. Das ist mir in der Hektik passiert und so lässt sie sich nicht gut pressen.

Ran an den Herd!

Nun wird es heiß. Im ersten Schritt habe ich mir einen kleinen Topf genommen und die Scharlotten, den Knoblauch und die Chili mit etwa 1 EL Rapsöl auf Stufe 5 angeschwitzt. Die Zwiebeln sollen hier nur anschwitzen und glasig werden. Außerdem soll die Hitze die Aromen weiter intensivieren.

Als nächstes kam mein Hack mit dem restlichen Rapsöl in eine beschichtete Pfanne bei Stufe 7. Dort habe ich das ganze zunächst einmal 5 Minuten anrösten lassen. Nachdem das Hack etwas Farbe hat, kommen die roten Zwiebeln dazu und man reduziert die Hitze auf 6.

Lasst die Zwiebeln wieder in Ruhe galsig werden und schaut in der Zeit nach eurem Topf. Dort sollte inzwischen alles angedünsted sein und es kommen die passierten Tomaten hinzu. Rührt es anschließend noch einmal kurz um, erhöht die Temparatur auf Stufe 5 und schließt den Deckel, damit die Soße leicht aufkochen kann.

Zurück zur Pfanne. Dort sind nun ebenfalls die Zwiebeln so weit, dass wir den Hirtenkäse hinzugeben können. Dazu habe ich das Hack gleichmäßig in der Pfanne verteilt und den Hirtenkäse zunächst darauf gelegt, damit der Käse nicht direkt mit der heißen Pfanne in Berührung kommt. Das verhindert, dass der Käse komplett zerschmilzt und bewahrt eine gewisse Textur im Käse, den ich persönlich sehr mag.

Wenn ihr normales Hackfleisch verwendet, oder das Fruchtfleich der Zucchini solltet ihr jetzt mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mein Veggi-Hack war bereits so intensiv gewürzt, dass ich auf weiteres Salz verzichtet habe. Probiert am besten Mal mit einem kleinen Löffel, ob es euch schmeckt.

Das Gesamtergebnis sollte nun so aussehen.

Mit einem Holzschaber (es ist wichtig, dass er nicht aus Metall ist, denn das zerstört die Beschichtung) heben wir den Käse nun vorsichtig unter das Hack und machen die Hitze unter der Pfanne kompplett aus. Die Restwärme lässt den Käse nun anschmelzen und Fäden ziehen.

Lasst den Käse so weit schmelzen wie ihr mögt und füllt die Mischung anschließend in eine kalte Schale, damit der Garprozess gestoppt wird. Anschließend gebt ihr die Hälfte der Petersilienblätter in die Mischung und die Hälfte der Limette. Diese Zutaten sorgen für eine gewisse Frische in der Masse und nehmen etwas die Mächtigkeit.

Nun kommen in die wieder leere Pfanne die Zucchinihälften, die ich bei Stufe 7 angebraten habe, bis diese auf der Schnittseite goldbraun waren und das innere vom Wasserdampf weich. Das Ganze sollte etwa 5 Minuten dauern, aber bleibt dabei!

Während die Zucchini auf der ersten Seite goldbraun braten, nehmt den Deckel von der Soße und gebt auch dort die restliche Petersilie und Limette dazu. Außerdem solltet ihr auch hier jetzt mit Salz und Pfeffer würzen. Ich habe außerdem noch einen Teelöffel Agaven-Dicksaft hinzugegeben um die Säure der Limette mit etwas Zucker zu kontern. Anschließend unterrühren und die Hitze abstellen.

Als letzten Schritt nehmen wir nun unsere Hack-Käse Masse und füllen sie in die Zucchini, wärend diese auf der Unterseite goldbraun anbrät. Ich habe mir anschließend noch etwas Emmentaler für die Optik mit dazu gemacht.

Jetzt müsst ihr nur noch mit eurem Holzschaber die Zucchini auf einen Teller heben und zusammen mit der Tomatensoße servieren. Wenn euch eine Beilage dazu fehlt, empfehle ich euch Reis. Die oben genannten Mengen an Hack und Käse reichen übrigens für 2 von diesen Portionen, also 2 ganze Zucchini oder 4 Halbe 🙂

Guten Appetit und ich würde mich freuen, wenn ihr mir schriebt, wenn euch dieses Gericht gefällt. Wenn ihr es nachmacht, gerne unter dem Hashtag #machsdocheinfach

3 Kommentare zu „Gefüllte Veggi-Hack-Zucchini mit Tomatensoße

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