Conversion Rate – 17.02.2020

Langsam wird das Hobby mit dem eigenen Shop wirklich anstrengend. Hintergrund ist, dass unsere Conversion Rate, also die Rate der Besucher, die wirklich kaufen, schrecklich ist. Wir verzeichnen an einem Tag über 100 Besucher. In der letzten Woche sogar über 800. Aber die Zahl der Käufer ist einfach noch viel zu gering, um profitabel zu sein.

Inspiration

Eine tolle Inspirationsquelle ist nach wie vor die Bücherserie über das Café am Rande der Welt.

Einerseits ist das Buch wirklich hervorrangend. Andererseits kann es der Audible Sprecher auch einfach auf den Punkt bringen. Er hat eine warme, freundliche und ruhige Stimme und erlaubt einem dadurch komplett in das Hörbuch einzutauchen. Inzwischen bin ich beim letzten Teil der dreiteiligen Serie. „Auszeit im Café am Rande der Welt.“

Und ich muss sagen, ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von John Strelecky. Er kann die Themen einfach großartig rüber bringen. Mit insgesamt 9 Büchern ist er auch recht fleißig, auch wenn davon nur 6 als Audible erschienen sind. Es bleibt mir also noch etwas weniger als die Hälfte. 😀

Erfolge

Manchmal ist es schwierig, diese Liste zu füllen. Vor allem, wenn man die ganze Zeit dabei ist eine harte Nuss zu knacken. Dennoch versuche ich es mal.

  • Ich werde langsam vertraut mit dem Innenleben des Shops
    Dadurch, dass ich ihn nun bereits mehrfach optimiert und auch auf Codebasis angepasst habe, verstehe ich langsam wie er funktioniert, und an welchen Stellen man sinnvoll optimieren kann.
  • Wir bekommen viele fische Ideen
    es ist ja oft so. Während man sich mit A beschäftigt, fallen einem zu B immer neue Ideen ein. So kommen mir immer wieder Möglichkeiten zu einem 2. Shop. Und langsam bin ich neugierig das auszuprobieren. Vielleicht sind wir ja einfach in der falschen Nische unterwegs?

Lessons Learned

So ähnlich wie mit der Nische. Irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man sich nicht mehr fragt, was man falsch gemacht hat, sondern ob man nicht einfach der Falsche für den Job ist. Nachdem wir letzte Woche den Rollout abgeschlossen haben, sind noch 100 Monitore und PCs aufgetaucht. Da wir fertig sind, ist das für uns ein erheblicher Verlust. Ich habe mit meinen Technikern mehrfach darüber geredet und sie haben es mir mehrfach bestätigt.

Wenn ich hier noch mehr hinterher laufen muss, brauchen die keinen Projektmanager mehr, sondern ein Kindermädchen.

Optimierung – 15.02.20

Nachdem unser Shop nun bereits fast eine Woche läuft und auch erstes Werbebudget verbraucht, wird es zeit die ersten Messungen zu machen und den Shop zu verbessern.

Inspiration

Nachdem ich mir mit „The Big Five For Life“ schon ein sehr gutes Buch gewählt hatte, habe ich mir nun den gefeierten Vorgänger „Das Café am Ende der Welt“ angehört. Tatsächlich ist dieses ebenfalls sehr gut und baut die Grundlage von dem auf, was in den Big Five durchgesprochen wird. Es geht dabei um den Zweck der eigenen Existenz, beziehungsweise den Sinn des Lebens. Dabei wird ein Angestellter eines beliebigen Unternehmens beleuchtet, der in diesem Café über 3 Fragen stolpert und darüber nachdenkt. Beziehungsweise er wird recht deutlich vom Café-Personal auf die Fragen und Antworten hingestupst. Die erste Frage heißt dabei „Warum bist du hier?“. Ich finde es ein sehr gutes, wenn auch kurzes Buch. Nach 3 Stunden war es bereits vorbei, aber es hat tatsächlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und war äußerst inspirierend.

Erfolge

  • Die Shopseite hat ein neues Theme
    Das ist wichtig, da das bisherige Theme ehr als kleine Geschichte angelegt war. Auf der ersten Seite gab es jede Menge kleine Abenteuer zu endecken, die einen in die Kategorien geführt haben. Für eine Startseite eines Einsteigers leider völlig falsch. Daher sind wir nun auf ein produktbasiertes Theme umgestiegen, welches unsere Produkte auf der ersten Seite deutlich macht.
  • Optimierung der Checkout-Seite
    Eine Kleinigkeit könnte man meinen. Unsere gesamte Shopseite ist in einem Mintgrün als Hintergrund. Nur der Checkout-Bereich erstrahlt in einem sachlichen weiß. Das hat die Leute verunsichert und dazu geführt, dass die Leute wieder abgesprungen sind. Das ist gut erkennbar in den Metadaten. Daher habe ich nun ein einheitliches Look & Feel. Mal schauen, ob das den gewünschten Mehrwert bringt.
  • FAQ – Häufig gestellte Fragen
    Wieder so ein Thema, dass mir nicht bewusst war. Ein FAQ ist für mich immer ein Bereich, den man eigentlich ignorieren kann. Aber bei der Zielgruppe ist das anders. Entsprechend habe ich nun ein zweiseitiges FAQ angelegt, was den Käufern mehr vertrauen in die Seite geben soll.

Lessons learned

Wir sind nicht Amazon. Das mag nach einer blöden Erkenntnis klingen. Aber am Anfang sind wir erst einmal eine neue Shopseite im Internet. Und zwar eine, die man nicht kennt und bei der man nicht weiß, wer dahinter steckt. Also wird man Anfangs skeptisch sein und schauen, ob die Seite überhaupt seriös ist. Es gilt diesen Eindruck an so vielen Stellen wie möglich zu festigen. Entsprechend ist die Optimierung zum vertrauensvollen Eindruck der Webseite fast wichtiger als die Produkte selbst. Denn nur dann werden wir auch die Zielgruppe zum Kaufen bewegen.

Privates

Warum man nicht gleichzeitig telefonieren und fahren sollte, haben wir gestern festgestellt. Meine Freundin hat eine Freisprecheinrichtung im Auto und hat auf dem Heimweg von der Arbeit mit mir telefoniert. Und dabei ihre Ausfahrt verpasst! „Scheiße! Ich wollte nur noch den Wohnwagen überholen und war mir nicht bewusst, dass ich schon so weit bin.“ Tja, Pech gehabt. Don’t talk and drive 😉

Höhen und Tiefen – 13.02.20

Heute war ein wirklich spannender Tag. Zwischen einem Höhenflug und einem ordentlichen Dämpfer. Aber so spielt das leben nun einmal. Und immerhin war das Hoch deutlich stärker als das Tief 😉

Inspiration

Ich erwähnte ja bereits das Buch „The big five for life“. Inzwischen habe ich es durch und muss sagen, dass ich begeistert bin. Dieser Ratgeber wurde in Romanform geschrieben und handelt von einem Unternehmer, der im Prinzip völlig logisch handelt. Er vertraut auf sein Gefühl und darauf, dass glückliche Menschen produktiver sind als unglückliche. Und darauf, dass Wertschätzung und das ermöglichen von Lebenszielen die Produktivität der Angestellten fördert. Ein wirklich, wirklich gutes Buch, dass mich sehr zum nachdenken gebracht hat. Ich würde fast sagen, eines der besten Bücher in meiner Audible-Sammlung. Nun habe ich mir das Buch „Café am Ende der Welt“ geholt, welches sogar noch einmal besser sein soll und vom gleichen Autor stammt. Ich bin gespannt.

Erfolge

  • Der Keynote-Vortrag lief extrem gut.
    Ich hatte Anfangs etwas sorgen, dass ich zu schnell fertig sein würde. Doch schnell hat sich gezeigt, dass ich mit meinem Vortrag auch eine ganze Stunde hätte füllen können. Stattdessen hatte ich 30 Minuten, und musste ein paar Minuten überziehen. Dafür hatte ich aufmerksame Zuhörer, die öfter auch Wissend und mit einem Lächeln genickt haben. Ich bin gespannt, wen ich davon demnächst in einem Workshop wiedersehe.
  • Die Ausschreibung lief ziemlich gut.
    Meine Kollegen im Modern Workplace Bereich arbeiten aktuell an einer Ausschreibung. Ich habe schon beim ersten Gespräch mit dem Kunden unterstützt und heute war das zweite Gespräch. Der Kunde war von der Detailliertheit des Konzeptes angetan und die Karten stehen gut. Morgen werde ich das Dokument dann Review lesen und korrigieren.
  • Auseinandersetzung mit dem Shopsystemen
    Heute hatte ich Probleme mit unserem Online-Shop. Negativ auf der einen Seite, aber dazu komme ich gleich. Wichtiger ist, dass ich wieder einige wichtige Bausteine gelernt habe, wie der Shop mit dem Warensystem zusammen hängt, und was zu beachten ist. Das hat mir geholfen mit nur wenig Lehrgeld einige wichtige Bereiche zu verstehen.

Lessons Learned

Zwei Dinge habe ich diesmal gelernt. Zum einen, dass man aus den USA nicht unbedingt alles einfach importieren darf. Zumindest bei dem Lieferanten, bei dem ich unterwegs war, war es schlicht verboten. Leider war dieser Lieferant für unsere erste Bestellung im Shop essentiell und so musste ich einen Auftrag von 100 Euro absagen.

Die zweite wichtige Erfahrung liegt im Bereich Marketing. Ich habe nicht gesehen, dass Facebook sowohl ein Gesamtbudget, als auch ein Tagesbudget für einige Aktionen anbietet. So habe ich 20 Euro Tagesbudget definiert, statt Gesamtbudget. Wollte ich den Shop eigentlich mit 20 Euro über einen ganzen Monat etwas bekannter machen, habe ich 60 Euro in 3 Tagen ausgegeben. Nur gut, dass mir das noch rechtzeitig aufgefallen ist. Sonts wären 600 Euro weg gewesen. Zumal diese Anzeige leider nicht besonders gut lief und das Geld keinen Return on Investment geliefert hat.

Ready for take off – 12.02.20

Der heutige Tag war fast komplett der Vorbereitung gewidmet. Ein durchaus gutes Gefühl, an das ich mich gewöhnen könnte. Was ist passiert? Nun, morgen ist mein erster Keynote Vortag zum Thema „Der Moderne Arbeitsplatz für Menschen gestaltet.“ Zugegeben, es war nicht meine Idee ihn so zu nennen. Aber die Message trifft meine Empfindung zu diesem Thema auf den Punkt.

Inspiration

Auch wenn es etwas kurzfristig war, so habe ich heute die Folien für den Modern Workplace Vortrag bekommen, den mein Kollege hätte halten sollen. Die Folien waren bereits initial recht gut und haben nur einen gewissen Feinschliff und roten Faden benötigt. Insgesamt hat der Vortrag nun 3 Phasen, mit 20 sehr ausdrucksstarken – also textarmen – Folien und ich habe 30 Minuten zeit. Ich fühle mich, als könnte ich Bäume ausreißen. Ich freue mich wirklich sehr auf dieses Thema, dass ich nun zum ersten Mal vor einem ganzen Vortragssaal mit Kunden präsentieren darf. Bisher hatte ich maximal 2-3 externe Zuhörer in meinen Präsentationen.

Erfolge

  • Der Foliensatz passt zu mir und ist ausdurcksstark.
    Ein echter Glücksfall, dass bereits vieles wirklich gut vorbereitet war. Ich hätte zwar gerne ein paar Tage zeit gehabt um den Vortrag wirklich auch ein paar Mal durchzusprechen, aber es wird schon schief gehen. Schließlich sind es doch genau die Themen, die mir wirklich liegen.
  • Ein Security-Workshop mit dem Kunden war ein voller Erfolg
    Fast schon ein Nebenkriegsschauplatz war heute ein Workshop zum Thema Secuirty in der Cloud, wo ich einen Kollegen als Schriftführer und Projektleiter unterstützt habe. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass der Kunde deutlich mehr Bedarf als bisher erwartet hat. Zugespielt wurde es uns von einem anderen Systemhaus, das zum gleichen Konzern gehört. Nach inzwischen 2 Tagen freut sich der Kunde, dass nun jemand mit Struktur bei diesem Kunden ist. Super!
  • Der Rollout Raum beim Kunden ist nun wieder wie geleckt.
    Nachdem ich mich gestern ja fürchterlich über einen Arbeitskollegen aufgeregt habe, der seinen Arbeitsplatz wie ein Schlachtfeld verlassen hat, ist nun wieder alles wie geleckt und auch der Kunde ist wieder besänftigt. Warum nicht gleich so? Aber schön, dass diese Message gestern verstanden wurde. Auch wenn der Kollege jetzt etwas kurz angebunden ist. Aber damit kann ich leben 😀

Lessons Learned

Heute ist es etwas zum Thema Selbstmarketing. Nachdem ich meinen Vortrag vorbereit habe, kam ein Kollege aus unserer Trainingsabteilung zu mir. „Hey, du machst doch auch ein paar Folien zu unseren Trainings, oder?“ Meine Antwort war, dass ich 2 Folien dazu hätte, bei dem ich darauf eingehe, dass es nun keine zentrale Schulungen mehr in diesem neuen Konzept gibt, sondern es ehr um lebenslanges Lernen geht. Um Change Management. Darauf hin meinte er, dass das super wäre, und bat mich, ich solle doch die Visitenkarten mit seinen Kontaktdaten verteilen.

Aha, so macht erdas also. Einfach mal schnell das eigene Bild mit diesem Vortrag in Verbindung bringen. Eigentlich nicht dämlich so etwas. Und so habe ich ihm als Dankeschön den gefallen getan und seine Kontaktdaten mit eingebaut – nach meinen eigenen natürlich! 😉

Privat

Mist, wieder nichts von mir. Aber meine Freundin hat es heute sogar geschafft eigenen Milchreis zu kochen. Guuuut, es war eine Fertigtüte, aber meine Freundin ist ja auch Gour-Megle. Toll Hasi! 😀

Big Five – 11.02.20

Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat, sich auf Safari zu begeben, kennt sie. Die Big Five. Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant und Büffel. Die Tiere, die man auf einer Safari gesehen haben muss, damit sich der Ausflug wirklich gelohnt hat. Die Big Five, von denen ich gehört habe, sind da etws anders.

Inspiration

„The Big Five for Life“ heißt das Buch, in das ich jetzt eingetaucht bin. Es geht im Prinzip um 2 Konzepte, die sich stringend durch die ersten Seiten ziehen – auch wenn ich es natürlich wieder als Hörbuch höre 🙂

Was sind nun die zwei Konzepte, die sich in dem Buch finden? Zum einen sollte jeder den „Zweck seiner Existenz“ finden. Was also willst du mit deinem Leben anfangen. Das zweite sind die Namensgebenden Big Five. Welche 5 Ziele willst du im Leben unbedingt erreicht haben, wenn du einmal stirbst. Ein wirklich spannender Gedanke. Der Autor gibt noch einen Gedanken mit. Nimm deinen Wochenkalender, oder deine Todo-Liste und kreuze alle Dinge an, die dich in deinen 5 Zielen, oder dem Zweck deiner Existenz weiterbringen. Wie viele sind das am Ende? Wahrscheinlich recht wenige.

Der letzte spannende Eindruck war fast ein Nebensatz. „Was sind deine Museumstage?“ Was bedeutet, wenn dein Leben in einem Museum festgehalten werden würde. Was würde man dort sehen? Wenn du 80% deines Lebens in einem unglücklichen Job steckst, würde man in diesem Museum 80% Bilder, Videos und Tonaufnahmen haben, die genau von diesem unglücklichen Job handeln. Wärend vielleicht nur 5% von wirklich glücklichen Momenten bestimmt wären. Irgendwie traurig oder? Ein Punkt, den man sich wirklich gut überlegen sollte. Will ich wirklich einen großen Teil meines Lebens mit Dingen verbringen, die ich eigentlich nicht mag?

Erfolge

  • Unsere Kampanien auf dem Shop zeigen absolut Wirkung. Alleine heute hatten wir 172 Besucher auf der Seite. Nun muss nur noch „der Groschen fallen“
  • Wir haben erste „Fans“ unserer Seite. Insgesamt 6 Stück, von denen wir 4 unserer Kampanie zu verdanken haben. Diese Zahlen sind wichtig, da die „Gefällt Mir“-Drücker natürlich auch regelmäßig über unsere neuen Produkte und Posts informiert werden.
  • Ich habe einen ersten Keynote-Vortrag in der Firma
    Dabei geht es um mein Thema Modern Workplace. Leider das Ganze ziemlich kurzfristig, da ein Kollege abgesagt hat. Für Donnerstag muss nun ein 30 Minuten Vortrag ausgearbeitet werden. Nicht Ideal, aber das wird schon.

Lessons Learned

Wenn nichts mehr hilft, muss man sich von gewissen Mitarbeitern trennen. Das Ganze ist mir heute passiert, nachdem der Kollege – übrigens wieder der Gleiche wie letzte Woche – heute eigentlich mit seinem Teilprojekt fertig war. Leider hat er vergessen, dass man einen Rollout-Raum auch wieder aufräumen muss. Der Kunde hat mir heute Bilder geschickt, die nicht schön waren. Verpackungsmaterial auf dem Boden, leere Gläser und Flaschen überall im Raum verteilt. Alte CDs die wild herumlagen und ganze Rollout-Arbeitsplätze inkl. kompletter Computer-Ausstattung, die wieder mitgenommen wurden.

Der Kollege darf nun seinen Saustall noch aufräumen und braucht künftig nicht mehr in meinen Projekten mitzuarbeiten. Ich hab‘ echt die Schnauze voll.

Privates

Unsprektaulär heute. Mal abgesehen davon, dass meine Freundin es geschafft hat Nudeln zu kochen und meine Küche noch steht! Das hat so nicht immer funktioniert. Aber langsam wird sie zu einem richtigen Gour-Meggle.

Multichannel – 10.02.20

Nachdem nun der Shop bereits 2 Tage alt ist, geht es darum die Reichweite zu erhöhen. Gestern haben wir ja bereits eine erste Anzeige geschaltet. Wie das Ganz ausgeht, könnt ihr natürlich im Erfolgsjournal lesen.

Inspiration

Ich arbeite gerade das Buch „Kopf schlägt Kapital“ durch. Ein interessantes Buch, da es quasi der Urvater der modernen Form des Online-Shops ist. Statt alle Produkte selbst herzustellen und anschließend zu verkaufen, zeigt dieses Buch auf, wie man mit wenig eigenen Mitteln, einer hohen Form der Automatisierung und Arbeitsteilung mit professionellen Dienstleistern einen eigenes Business starten kann. Heutzutage ist das ganze bereits deutlich weiter fortgeschritten und in dem Buch wird quasi kein Augenmerk auf das Marketing gelegt, aber es zeigt die Anfänge des Internetverkaufs Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre in Deutschland.

Erfolge

Wie bereits angedeutet dreht sich heute wieder vieles um unseren neuen Shop.

  • Wir konnten eine Marketing Kampange auf Facebook durchführen.
    Ähnlich wie ich das bereits hier gemacht habe. Der Erfolg war beeindruckend. Über 120 Besucher der Seite in 24 Stunden. Aufgrund dessen habe ich bereits eine zweite Kampange gestartet, die nun eine ganze Woche laufen wird.
  • Anbindung neuer Kanäle
    Wir haben an unseren Shop nun auch den Facebook Shop und den Instagram Shop angebunden. Sobald diese freigegeben sind, sind unsere Produkte auch dort verfügbar.
  • Erfolgreiches Jour Fixe-Gespräch
    Das letzte Thema handelt von meinem eigenen Beruf als IT Projekt Manager. Wir sind mit unserem großen Rollout-Projekt in der letzten Woche und konnten bis auf einige Nacharbeiten bereits alles beenden. Der Kunde und wir sind entsprechend optimistisch, dass wir diese Woche eine Abnahme erzielen können. Etwas, dass mir persönlich sehr gefällt, da dieses Projekt außergewöhnlich lehrreich, aber auch anstrengend war.

Lessons Learned

Habe keine Angst notfalls auch einem Kollegen Konter zu geben. In diesem Fall wollte ein Teamleiter die Schuld an einem Fehler von seinem Kollegen auf mich abwälzen, da „der Projektleiter ja für alles verantwortlich ist, was im Projekt läuft.“ Prinzipiell stimmt das auch. Aber eben nur im Umgang mit dem Kunden. Im Umgang mit den eigenen Leuten suche ich schon nach dem, der das Missgeschick verursacht hat. Nun könnte man den Fehler einräumen, oder einen anderen Schuldigen suchen. Hier muss man als Projektleiter – leider – auch schon mal etwas rauer werden, wenn sich derjenige weigert den Fehler einzusehen. Oder in diesem Fall sein Vorgesetzter.

Wohlgemerkt rede ich nicht von Schuld, sondern davon, dass jemand etwas falsch gemacht hat und auch dazu stehen sollte. Schließlich kann man nur so verhindern, dass sich der Fehler wiederholt. Schuld suche ich erst, wenn etwas mehrfach falsch läuft. Und dann selten bei dem Mitarbeiter, sondern ehr bei so etwas wie mangelnder Weiterbildung.

Privates

Irgendwie muss ich meinen Hund mal davon überzeugen, dass es durchaus legitim ist, hier am PC zu sitzen und zu schreiben. Jedes mal ist er nämlich der Meinung, dass ich eigentlich auch mit ihm spielen könnte. Entsprechend versucht er mit allen Mitteln meine Aufmerksamkeit zu erringen. Selbst dann, wenn ich vorher bereits eine geschlagene Stunde mit ihm getobt und gefetzt habe. Dummer Hund! 😉

Marketing – 09.02.20

Nachdem wir gestern den Shop aufgemacht haben, sind wir nun daran die erste Werbung zu schalten. Zielgruppe sind Frauen zwischen 18 und 65. Der Shop ist gebaut, dass Frauen angesprochen werden sollen. Nun heisst es testen und warten.

Inspiration

Ich habe mich heute durch einige Webseiten zum Thema Social Media Marketing geforstet. Das Ergebnis ist leider wenig aufschlussreich. Das einzige was klar zu sein scheint ist, dass man testen muss. Nun gut. Ich habe mir jetzt mal ein Buch zum Thema besorgt, vielleicht bringt das ja was.

Erfolge

  • Wir haben eine Facebook Seite für den Shop erstellt
  • Wir haben eine erste Werbeanzeige geschaltet.
  • Inzwischen waren 48 Besucher auf der Website.

Lessons learned

Wir werden die Werbung beim nächsten Mal etwas mehr streuen. Verschiedene Artikel und auch verschiedene Werbearten nutzen. Bisher haben wir bereits relative viele Besucher, aber noch keinen, der zugeschlagen hat. Natürlich ist es auch erst ein paar Stunden online. Trotzdem habe ich ja Hoffnungen 😉

Privates

Meine Freundin macht gerade alle wegen dem Sturm heute verrückt. Sie wäre bestimmt traurig, wenn morgen dann gar nichts da war 😀

Vorhang auf! – 08.02.20

Heute ist unser Villa Kunterbunt Shop (https://villa-kunterbunt.shop/) online. Er behinhaltet aktuell einige ausgesuchte Artikel für Hunde und Katzen, die wir besonders gut finden. Die nächsten Tage gilt es nun diesen weiter zu verbessern und das Marketing anzuschieben.

Inspiration

Mir ist ein recht interessantes Buch in die Hände gefallen, welches sich damit beschäftigt, wie man einen Onlineshop möglichst weitgehend automatisieren kann. Von der Bestellung eines Artikels, über die Abwicklung mit ausgewählten Versanddienstleistern bis zur Abrechnung kann im Prinzip alles automatisiert werden. Und über Big Data Analysen wird es zudem möglich dem eigenen Kunden möglichst immer die passenden Produkte anzubieten, die für seine spezielle Situation relevant sind. Und das auch nur für Leute, die es wirklich interessiert. Hier sehe ich ein hohes Potenzial den manuellen Shopbetrieb zu standardisieren und effektiver zu machen. Da wir das Thema ja nur als Nebenbei-Idee betreiben, wären wir über wenig Aufwand natürlich nicht unglücklich.

Erfolge

  • Wie bereits erwähnt haben wir den Shop geluncht.
    Wenn das mal kein Erfolg ist? Wir verschreiben uns der Idee, dass wir Produkte des Tierbedarfs in einer guten Qualität zu günstigen Preisen einkaufen können, da wir den Zwischenhandel außen vor lassen. Ich bin gespannt, wie er sich entwickelt.
  • Wir haben eine eigene Telefonnummer für die gesamte Kundenkommunikation
    Schließlich wollen wir ja nicht, dass unser privates Telefon, eventuell sogar in einer Konferenz, plötzlich losbimmelt, weil ein Kunde Rückfragen hat.
  • Mir schwebt bereits eine weitere Idee im Kopf rum.
    Jetzt gilt es natürlich erst einmal den Shop aufzubauen. Aber wenn sich das erfolgreich entwickelt und kein Verlustgeschäft wird, habe ich bereits eine weitere Idee im Kopf. Das Modell ist wieder das weglassen des Zwischenhandels und es könnte sich damit tatsächlich ein nettes Sümmchen verdienen lassen, da das Produkt hierzulande überlicherweise sehr teuer ist. Noch dazu könnte ich locker 30% Rabatt einräumen. Mal schauen.

Lessons Learned

Hier ist diesmal nichts dabei gewesen. Ich denke aber, es wird die nächsten Tage viele Erfahrungen mit dem Shop geben.

Privates

Ihr habt es wahrscheinlich mitbekommen, dass gestern kein Beitrag online war. Das lag daran, dass wir mit unseren Stalkern verabredet waren. In Mannheim gibt es im Luisenpark jedes Jahr die so genannten Winterlichter. Da wir alle gerne fotografieren, haben wir den Abend dort verbracht und ich bin schlicht nicht dazu gekommen hier weiterzumachen.

Amtsdeutsch? – 06.02.20

Heute wieder was neues vom Amt. Der Passierschein A38 benötigt noch das rosa Formular. Nachdem die Gewerbeanmeldung am Montag (!) über den Postweg zu uns geschickt wurde und noch immer nicht aufgetaucht ist – ich sagte ja, Reiter! – hat meine Freundin heute den Steuerantrag ausgefüllt. Also einfach die bisherige Steueranmeldung nehmen und sagen „die da!“? Weeeeit gefehlt…

Inspiration

Nachdem wir nun bereits einige Schritte Richtung ONline-Shop gegangen sind, habe ich mich heute mit der entsprechenden Literatur eingedeckt. Von Onlinemarketing bis zum Guide für erfolgreiche Online-Shops und einem Guide mit einer entsprechenden Beratung, welche rechtlichen Themen in Deutschland zu beachten sind. Jetzt gilt es zu lesen … yeeeeeh …

Erfolge

  • Die Steuernummer ist beantragt
    Habt ihr schon einmal von „Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers bei Bau- und/oder Gebäudereinigungsdienstleistungen“ gehört? Nein? Dann habt ihr noch keine Steuernummer für ein Gewerbe beantragt. Wir schon, und sind jetzt fertig. Kurz nachdem ich gesagt habe, wir schmeißen die Scheisse aus dem Fenster raus!!! Sehr hilfreich war diese Seite. Übrigens musste meine Freundin sich hier eine ziemlich üble Laune dafür anhören, dass sie MIR diesen Mist aufgedrückt hat. Sorry dafür 🙂
  • Konspirative Gespräche
    Wie gestern schon gab es heute wieder interessante Gespräche mit Leuten in der Firma, die ein ähnliches Empfinden von richtig und falsch haben. Es beruhigt, dass ich nicht der Einzige bin, der für einen ehrlichen Umgang mit dem Kunden ist. Schade, dass man sich dabei fast schon wie ein Verschwörer in der Firma vorkommt.
  • Deaktivierung der Domain verhindert
    Wir haben ja eine Domain für unseren Shop registriert. Beinahe hätten wir die Domain wieder verloren, wiel die Aktivierung der Domain vergessen wurde. Nun konnten wir das nachholen! Puh. Glück gehabt.
  • Ich bin auf einen Marketing-Experten gestoßen, der Themen sehr gut rüber bringt
    Ein wichtiges Thema, da ich mich sehr schwer damit tue, wie ich dieses Marketing wirklich effzient einsetzen soll. Zu weich das ganze Thema, zu indirekt der Return of invest. Nun bin ich auf einen Coach gestoßen, der das ganze Sehr gut rüber bringt. Felix Thönnessen.

Lessons Learned

Wer mit Ämtern zu tun hat, braucht viel Geduld. Heute durften wir tatsächlich erfahren, dass so etwas triviales wie ein Gewerbeschein in Heppenheim schon mal 6 Wochen dauern kann… als ich das letzte Mal ein Kleingewerbe angemeldet habe, hatte ich den Schein noch am gleichen Tag. Was die Learning ist? Keine Ahnung. Alles Deppen! Ach ja, die „Serverprobleme“ haben sich auf mysteriöse Weise in Luft aufgelöst. Dafür braucht die Heppenheimer Schneckenpost wohl über 3 Tage um den Berg rauf zu kommen. (Wir wohnen etwa 2 Kilometer von Heppenheim weg, den Berg hoch.)

Privates

Unser Stalker hat uns inzwischen sogar einige interessante Links zu unserem Shop weitergeleitet. Hilfsbereites Völkchen. Wir haben allerdings bisher alle Tipps und Hinweise berücksichtigt, sodass ich der Geschichte zuversichtlich entgegen sehe. 😉

Bored – 05.02.20

Heute ist wieder so ein Tag, der sich zieht wie Kaugummi. Zumindest im Job. Und je häufiger mir solche Tage kommen, desto verlockender ist die Idee mit dem Selbstständig machen. Tatsächlich könnte ich langsam mal eine eigene Homepage bauen…

Inspiration

Heute ist es eine interessante Plattform, die mir über den Weg gelaufen ist. Ein social Network, dass sich darauf spezialisiert hat, lokale Events für interessensgruppen zu veranstalten. Meetup heißt die Webseite. Hier mal ein Screenshot der Startseite:

Worum geht es hier? Im Prinzip um alles und nichts. Wie in einem sozialen Netzwerk üblich findet man hier quasi alle Interessen abgebildet. Ich habe mir hier mal ein paar Gruppen zum Thema Selbstständigkeit, Modern Workplace und Online Marketing herausgesucht. Wieso ausgerechnet Online Marketing? Nun, ich denke, dass dies der Bereich ist, in dem ich bisher einfach die geringste Erfahrung habe. Ein Meet & Greet mit Experten aus dieser Gruppe kann also durchaus interessant werden.

Und was passiert nun in diesem Network? Wie man sieht richtet es events aus. Zum Beispiel sehen wir am 6. Februar, also morgen, den Donnerstalk für App-Entwicklung 2020. Ein Stammtisch, würde ich vermuten. Und eine tolle Gelegenheit, um als Einsteiger diese Welt etwas genauer kennenzulernen. Bisher habe ich noch keinem Event zugesagt, aber ich denke, ich behalte es im Auge und werde das bald nachholen.

Erfolge

Puh. Heute ist das nicht so einfach. Schlicht, weil dieser Tag recht ereignislos war.

  • Ich habe das soziale Netzwerk Meetup entdeckt
    Daraus verspreche ich mir großen Mehrwert, weil es Gleichgesinnte aus der Region zusammen bringt.
  • Ich konnte einen Kollegen von Modern Workplace begeistern
    Dieser arbeitet bereits seit einem halben Jahr mit den Technologien von Office 365 als … ich würde es Techniker nennen. Er würde gerne in das Business Consulting gehen, aus dem ich ja bekanntlich komme, tut sich jedoch noch mit dem Mindset schwer. Wir haben uns eine Weile darüber unterhalten und ich konnte ihm sowohl den Modern Workplace, als auch Gedankentanken nahebringen. Der Eventreihe, von der ich ja bereits viele Inspirationen mitgenommen habe.
    Wenn er nun ein wenig Feuer hat, könnte das durchaus erfolgreich werden. Und je mehr Mitstreiter ich im Unternehmen finde, desto höher ist die Chance, dass wir das am Ende auch verkaufen.
  • Ich bin auf den Begriff „Social Media Marketing“ gestoßen
    Man könnte nun meinen, dass das ja selbstverständlich ist. Doch tatsächlich suche ich nach ein paar Tagen nach Impulsen für das Marketing im Online Bereich. Finde dort jedoch immer nur Bücher und Vorträge, die das Thema streifen. Heute ist mir dieser Begriff untergekommen und auf einmal öffnen sich die Türen, die ich gesucht habe. Es heißt also Social Media Marketing – das Thema, in das ich mich nun gezielt einabeiten kann.

Lessons Learned

Die Idiotie mancher Menschen ist wirklich beeindrucken. Nun hatte ich ja in den letzten beiden Blogs ein Lessons learned über den gleichen Kollegen. Ich hätte nicht gedacht, dass er heute wieder als Beispiel dient. Nachdem er nun 2 Tage lang sehr deutlich gesagt bekommen hat, was er zu machen hat, schafft er es tatsächlich das Thema komplett zu versemmeln. Wir reden hier über jemanden, der auf einer ähnlichen Stufe wie ein Projekt Manager stehen sollte. Er arbeitet als Service Manager und betreut dort den strukturierten Service bei unseren Kunden nach ITIL. Für mich agiert er als Rollout Manager und koordiniert einen Standort des Kunden stellvertretend. Und er schafft es dennoch einer klaren Anweisung zuwider zu handeln. Die Aufgabe war, schreibe einen Kommentar in die Liste XY, die als Abnahme dient. Stattdessen schreibt er es in sein Arbeitsdokument AB, welches der Kunde nicht zur Verfügung hat. Entsprechend sauer war der Kuden natürlich.

Ich weiß, diese Lesson hatte ich nun schon 2 Tage hintereinander. Nun also wieder. Vertraue niemanden, der bereits einmal negativ aufgefallen ist. Stattdessen solltest du seine Arbeitsweise kontrollieren und abnehmen. Entsprechend bin ich nun morgen beim Kunden und prüfe genau diese Liste …

Privates

Nachdem wir nun fast jeden Abend an dem Shop gearbeitet haben, haben wir gestern einen Abend Pause gemacht und einfach mal ein wenig Netflix geschaut. Heute werden wir dafür wieder neue Artikel in den Shop überführen. Schließlich geht er am Wochenende – hoffentlich – live! Es kommt nur auf die Umsatz-Steuernummer an.

Ach ja, normalerweise ist das kein Thema für diesen Blog. Aber natürlich hat uns heute auch die Wahl rund um Thüringen bewegt, da ich ja ursprünglich aus diesem Bundesland komme. Ein spannendes Thema, dass ich zugegeben etwas zwiespältig sehe. Einerseits bin ich ein Freund des sozialdemokratischen Modells und finde es Schade, dass die Linke keine Mehrheit bekommen hat. Andererseits finde ich die absolute Minderheit rund um die FDP interessant. Schließlich ist es eine absolute Senation, dass jemand in so einer Minderheit überhaupt an die Regierung kommt.

War es eine gemeinsame Sache mit der AFD? Wahrscheinlich. Aber ich bin dafür, dass man den Ministerpräsidenten nicht an irgendwelchen Absprachen oder politischen Manövern misst, sondern an seinen Taten. Ich denke jedenfalls nicht, dass die FDP zum Steigbügelhalter eines neuen Rechtsextremen Flügels wird, der die Macht in Thüringen übernimmt.